Foto von Marco Caselli Nirmal

„Faust – eine Recherche durch die Sprache der Pekingoper“ (2015)

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Foto von Marco Caselli Nirmal

„Faust – eine Recherche durch die Sprache der Pekingoper“ wurde 2015 als Koproduktion der China National Peking Opera Company (CNPOC) und der italienische Theaterstiftung Emilia Romagna Teatro Fondazione (ERT) realisiert.

Anna Peschke ist die erste westliche Regisseurin, die von der CNPOC eingeladen wurde, um in China eine moderne Peking-Oper, den „Faust“, zu inszenieren.

Nach der Premiere in Bologna wurde das Stück über 75 Mal in China, Italien und Deutschland gespielt.

2017 bekam diese Inszenierung die Auszeichnung als „Nationales Leuchtturmprojekt für exzellentes Theater“ des Kulturministeriums der Volksrepublik China und der Kulturabteilung der Stadt Peking.

 

Mitwirkende:

Regie und Konzeption Anna Peschke
Künstlerischer Berater Xu Mengke
Text Li Meini
Komposition Luigi Ceccarelli, Alessandro Cipriani, Chen Xiaoman

 

Bühne Anna Peschke
Licht Tommaso Checcucci
Kostüme Akuan
Requisite Li Jiyong
Make Up Ai Shuyun, Li Meng
Tanz​choreo​graphie Zhou Liya, Han Zhen

Mit:

Faust Liu Dake
Valentin Xu Mengke
Mephisto Wang Lu
Gretchen Zhang Jiachun

 

Musiker:

Vincenzo Core (elektrische Gitarre)
Wang Jihui (Jinghu)
Niu LuLu (Gong)
Laura Mancini (Perkussion)
Ju Meng (Yueqin)
Giacomo Piermatti (Kontrabbass)
Wang Xi (Bangu)

Presse

Die Theatermacherin hat in China künstlerisches Neuland erobert.

(Tagesspiegel)

 

Die Regisseurin Anna Peschke hat einen exotischen Dialog zwischen den Theaterformen geschaffen.

(Ruhrnachrichten)

 

„Eigenwillig, dabei aber doch streng den Formen dieses spezifisch fernöstlichen Theaters verpflichtet.“

(Frankfurter Allgemeine Zeitung)

 

Eine solche Deutung von Goethes „Faust“ hat es noch nicht gegeben.

(Neue Ruhr Zeitung)

 

Eine außergewöhnliche Inszenierung!

(Wochen Anzeiger Duisburg)

 

"Sehr faszinierend. Man erlebt den Abend in einem Zustand leichter Trance.

Frei schwebend, ein glücklicher Gefangener in einem seltsamen, sehr eigenen Kontinuum von Zeit, Bewegung, Klängen, Raum."

(Ulrich Zaum, Dramatiker)

 

Die Besucher zeigten sich auf ganzer Linie von der chinesisch-deutsch-italienischen Koproduktion bezaubert und spendierten Ovationen im Stehen.

(Musik Heute)

 

„Mephisto trägt Fasanenfedern, Faust kann Spagat und das Gretchen spricht mehr durch Handbewegungen als mit ihrem Mund: Farbenprächtig und exotisch fasziniert Goethes »Faust« in einer stark verknappten Version als Peking-Oper bei den Internationalen Maifestspielen in Wiesbaden.“

(Gießener Allgemeine)

 

„Ein leicht bizarres, aber gelungenes Theaterexperiment“

(Frankfurter Allgemeine Zeitung)

 

„Diese sehr außergewöhnliche Aufführung war die größte Überraschung des VIE Festivals.“

(La Repubblica)