Pekingoper

Anna Peschke hält Vorträge zu Ihrer Arbeit mit der Pekingoper in verschiedenen Konfuzius-Instituten in Deutschland. 

Die Termine dafür finden Sie hier.

2015 hat Anna Peschke den „Faust“ als moderne Pekingoper inszeniert und war damit die erste westliche Regisseurin, die von der National Peking Opera Company nach China eingeladen wurde.

Der Tagesspiegel schreibt: „Die Theatermacherin hat in China künstlerisches Neuland erobert.“

Im Vortrag wird sie davon berichten, wie die Synthese von Goethes Klassiker, der Pekingoper und westlichem Performance-Theater möglich wurde. Zudem schildert sie, wo Experimente und Neuerungen möglich waren und wann die Tradition gewahrt wurde.

Erläuternd gibt sie eine Einführung in die traditionelle Peking-Oper: die Rollenfächer und Kostüme, die Darstellungsregeln, sowie die Besonderheiten des Bühnenbildes.

Die Peking-Oper ist eines der höchsten Kulturgüter Chinas und wurde von der UNESCO zum immateriellen Weltkulturerbe erklärt. Wer zum ersten mal eine Peking-Oper sieht ist überwältigt von den laut scheppernden Schlaginstrumenten, dem schrillen Gesang, der Eleganz und der akrobatischen Kampfkunst. Diese farbenprächtige Sinnlichkeit erscheint exotisch, folkloristisch und märchenhaft - und nicht aus unserer Zeit.

In ihrer Arbeit verbindet Anna Peschke die Peking-Oper mit zeitgenössischen westlichen Darstellungsmitteln und schafft so eine neue Theaterform, die gegenwärtige gesellschaftliche Fragen zu diskutieren vermag.